Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Mecklenburg-Vorpommern: Rechtsreferendare sollen verbeamtet werden; 05/2018

Rechtsreferendare sollen verbeamtet werden

Mecklenburg-Vorpommern braucht mehr RechtsreferendarInnen. Deshalb startete das Land 2016 eine Imagekampagne und will mit dem „Dritten Gesetz zur Änderung des Juristenausbildungsgesetzes“ attraktiver werden für angehende JuristInnen. Im Entwurf ist etwa die Einführung des Beamtenstatus auf Widerruf für ReferendarInnen vorgesehen. Mit 1.360 Euro netto monatlich würden sie 323 Euro mehr erhalten als derzeitige ReferendarInnen im Rahmen ihres öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses. Auch bundesweit – hier liegt die monatliche Unterhaltsbeihilfe für Rechtsreferendare bei etwas über 1.000 Euro netto – stünde Mecklenburg-Vorpommern damit an der Spitze. Der zweite wesentliche Bestandteil des Gesetzentwurfs sieht für Jurastudierende einen optionalen Notenverbesserungsversuch vor, der allerdings kostenpflichtig sein soll, um ein Hinauszögern des Studiums zu verhindern. Das Land braucht den Nachwuchs rasch: In den kommenden zehn Jahren geht fast die Hälfte der aktuell etwa 600 RichterInnen und StaatsanwältInnen in Pension.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2018


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